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Vier Meter sorgen für Streit



INTERNET Firma will Antenne höher setzen, darf aber nicht

Quelle: Märkische Allgemeine, Potsdamer Stadt Stadtkurier, 10.11.2009

WILHELMSHORST Die Firma „dasNetz AG“ ringt mit der Gemeinde Michendorf um die Erhöhung einer Funkantenne auf dem Schornstein am WILHELMSHORSTer Eichenweg. Es geht um vier Meter, um die die Antenne höher gesetzt werden soll. Die Gemeinde lehnt das derzeit ab.

In einer Waldgemeinde wie WILHELMSHORST entscheiden vier Meter darüber, ob ein Großteil des Ortes per Funk mit dem schnellen INTERNET versorgt werden kann oder nicht. Weil die Reichweite der Antenne in derzeit 26 Meter Höhe nicht ausreicht, endet das Angebot momentan mitten im Ort. Alles, was nördlich des Forstweges liegt, ist unversorgt und gehört zu den weißen Flecken, die es im ländlichen Raum bei der Breitbandversorgung immer noch gibt.

„Wenn wir die Antenne vier Meter höher setzen dürften, könnten wir innerhalb einer Woche einen besseren Service für wesentlich mehr Kunden anbieten“, sagt Alexander Bendler, Vorstand der Firma „dasNetz AG“. Das würde die Möglichkeit eröffnen, „unseren Service über nahezu den gesamten Ort auszudehnen“, so Bendler. Derzeit hat das Unternehmen 38 Kunden in WILHELMSHORST. „Mehr geht unter den jetzigen Voraussetzungen nicht.“ Weil die Antenne nicht hoch genug angebracht ist, sei der Service auch „nicht optimal“. Würde die Antenne auf 30 Meter hochgesetzt, soll WILHELMSHORST Teil einer Richtfunkstrecke werden, sagt Bender. Das Signal käme dann aus Neuseddin, wo die Firma auf einem Plattenbau eine Antenne installiert hat.

Die Gemeinde setzt derzeit auf ein anderes Pferd. Bürgermeisterin Cornelia Jung verweist auf ein Projekt mit dem Land Brandenburg. Wie berichtet, will das Land mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket das schnelle INTERNET per Richtfunk in 26 Kommunen bringen. Eine der Modellkommunen soll Michendorf sein. „Solange die Entscheidung der Gemeindevertretung zum Modellprojekt nicht gefallen ist, werde ich keiner Vertragsänderung zustimmen“, sagt Jung und fügt hinzu: „Ich will eine Gesamtlösung für die Gemeinde.“ Zudem sei noch unklar, was aus dem Schornstein wird. Geplant ist, ihn eines Tages abzureißen.

Bendler stellt klar, dass die Erhöhung der Antenne nicht mit einer Vertragsänderung verbunden wäre. Er will gern mehr wissen über die Pläne der Gemeinde. Ihm geht es um die Fragen: „Kann ich dabei helfen oder muss ich meine Technik abbauen?“ Er hat sich inzwischen schriftlich an Bürgermeisterin, Gemeindevertreter und Ortschefin gewandt. „Hier geht es um eine schnelle, kurzfristige Verbesserung des Service, ohne dass die Gemeinde sich Chancen für die Zukunft verbaut“, so Bendler, der auf ein Gespräch hofft, das Klarheit bringt. „Er bekommt seinen Termin“, sagt Jung. jst


Nah&Gut Edeka-Markt in der Gemeinde Neuseddin nutzt Breitband Angebot von dasNetz AG




Welche Möglichkeiten ein Breitband Internet Anschluss eröffnet, erfahren seit einigen Wochen die Bürger in der Gemeinde Seddiner See, OT Neuseddin.

Nachdem es keine Möglichkeit im Ort gibt, mit seiner EC-Karte Geld von einem Bankautomaten abzuheben, bietet nun der örtliche Nah&Gut Edeka-Markt die Möglichkeit, nach einem Einkauf von min. 10,00 EUR, Bargeld bis zu 100,00 EUR gebührenfrei vom Konto abzuheben.

Möglich wird dieser Service, seit auch der Nah&Gut Edeka-Markt seine Daten über einen dasNetz Internet Anschluss verschickt.

Wie wir finden, ein absoluter Mehrwert für alle Bürger in Neuseddin.


Bargfeld-Stegen WIMAX im TV




Am Montag den 16.02.2009 wurde im NDR Fernsehen, in der Sendung Markt ein Bericht über die Breitbandversorgung im ländlichen Raum ausgestrahlt.

Hierbei wurde unser Netz in Bargfeld-Stegen als positives Beispiel herangezogen und unsere Servicepartner vor Ort Interviewt.

Zu sehen ist unser Sendemast auf dem Gelände des Klärwerkes, mit der Richtfunkanbindung aus Hamburg und den WiMAX Sendeanlagen.

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